Förderverein Seniorenzentrum

Der Förderverein Seniorenzentrum Mittelstadt eV stellt sich vor:


Gründung

Der Förderverein Seniorenzentrum Mittelstadt eV wurde am 23. Januar 2003 von 25 tatkräftigen und sozial eingestellten Mittelstädter Bürgern und Bürgerinnen zur Realisierung des Bauvorhabens für ein Seniorenzentrum in Mittelstadt gegründet und im Vereinsregister als gemeinnütziger Verein eingetragen.
Die Schwerpunkte der künftigen Arbeit des Fördervereins wurden in einer Satzung festgelegt. Dabei wurde neben der finanziellen Unterstützung des Bauvorhabens, das Augenmerk vor Allem auf die persönliche Unterstützung durch ehrenamtliche Hilfe zum Wohle der pflegebedürftigen Personen im Heim, sowie die offene Altenhilfe in der Gemeinde gelegt.


Ziele

Eigentlich war das erste Etappenziel, die Etablierung des Seniorenzentrums in Mittelstadt, nach 4 Jahren mit der Eröffnung des Hauses im September 2007 erfüllt. Die Mitglieder des Vereines haben jedoch entschieden, dass der Förderverein weiter bestehen soll. Denn ebenso wichtig wie die finanziellen und ideellen Hilfen für die Errichtung und Ausgestaltung des Heims, war nach ihrer Überzeugung, die in der Satzung festgeschriebene ehrenamtliche Unterstützung der Pflegekräfte bei der Betreuung der Heimbewohner und natürlich das Wohlbefinden der Heimbewohner selbst.


Angebote für Heimbewohner und Bevölkerung

Dieses nachhaltige Ziel, die Arbeit der angestellten Mitarbeiter durch unsere ehrenamtliche Mitarbeit zu ergänzen, haben wir seit der Inbetriebnahme des Hauses daher rasch intensiviert und umgesetzt. In Abstimmung mit der Hausleitung übernehmen mittlerweile ca. 40 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unseres Vereines Aufgaben, die vom Stammpersonal aus Zeit- und Kostengründen nicht geleistet werden können. Wir bieten vielfältige Hilfestellungen, Aktivitäten und Veranstaltungen an, die den Alltag der Heimbewohner lebendig und abwechslungsreich gestalten.
Zu den festen Angeboten zählen ökumenische Andachten der örtlichen Kirchen, die Vorlesestunde, der Spielnachmittag oder die Gymnastikstunde.
Jeden 2. Montag finden sich 3 Ehrenamtliche ein, um der Jahreszeit entsprechende, einfache Bastelarbeiten mit den Bewohnern zur Ausschmückung der Fenster und Räume anzufertigen. Wenn es das Wetter erlaubt, gehen wir mit den Bewohnern sehr gerne spazieren. Manchmal ist es auch notwendig Heimbewohner zu Arztbesuchen zu begleiten. Auch dafür findet sich immer problemlos ein Ehrenamtlicher. Manchmal reicht es auch aus, sich einfach zu ihnen zu setzen, und sich die kleinen Sorgen und Nöte anzuhören. Gelegentlich ist auch an der Kleidung etwas zu reparieren, dann werden unsere Damen auch als Schneiderinnen aktiv.
Nicht zu vergessen ist unsere Gartengruppe, die mit sehr großem Engagement und Erfolg den Innenhof und die Außenanlage des Hauses pflegt, mit Blumen und Sträuchern verschönert und den Rasen mäht.

Beispielhaft ist die beliebte und gut besuchte Singstunde. Einmal monatlich treffen sich die Heimbewohner u.a. mit ihren Angehörigen und Ehrenamtlichen zum gemeinsamen Singen. Natürlich mit instrumentaler Begleitung von Gitarre und Klavier.

Auch wenn die Ehrenamtlichen als Musikanten oder Sänger mit Freude dabei sind, so ist es doch eine schöne Anerkennung, wenn sie zum Schluss von den Heimbewohnern zu hören bekommen: „Ja, ist denn die Stunde schon wieder vorbei? Das nächste Mal singen wir aber wieder den Bajazzo“.
Zu den weiteren Attraktionen gehört ohne Zweifel der einmal im Monat stattfindende Kaffeenachmittag. Hier steht das gesellige Beisammensein der Heimbewohner mit den ehrenamtlichen Helfern und den anwesenden Angehörigen und Bürgern klar im Vordergrund. Bei Kaffee und selbstgemachten Kuchen lässt es sich leicht wohl ergehen und angeregt plaudern. Natürlich kommt auch wiederum das gemeinsame Singen nicht zu kurz. Alles in Allem ein Höhepunkt und ein schöner und abwechslungsreicher Nachmittag für unsere Senioren.

Herzlich willkommen und eingeladen sind zur Singstunde und Kaffeenachmittag, wie zu allen anderen Veranstaltungen, die Angehörigen und Bewohner aus dem Ort.
Ein weiteres Angebot ist die offenen Altenhilfe. Dieses Angebot soll unsere hilfsbedürftigen Senioren in unserer Gemeinde auf der Basis der Nachbarschaftshilfe unterstützen. Aufgrund der sehr geringen Nachfrage gilt dies weiter zu forcieren, bei Bedarf auch in Zusammenarbeit mit weiteren örtlichen Organisationen der Seniorenbetreuung. Im neuen Pflegestärkungsgesetz II sehen wir eine Chance für die Senioren daheim.

Sollten Sie Hilfe benötigen, melden Sie sich bitte bei unserem Vorsitzenden.


Finanzielle Unterstützung des Seniorenheims

Seit der Eröffnung des Seniorenzentrums haben wir über 30 TEuro für die Ausstattung und Ausgestaltung des Hauses und die Notfallhilfe aufgewendet.
Mit großem Plasmabildschirm und Anlage für die Übertragung des Gottesdienstes der ev. Martinskirche in den Veranstaltungsraum, flexible Bewegungsmelder für Sturzpatienten, Markisen und Sonnenschirme zur Beschattung, Bilder, Bänke und Skulpturen, sowie schöner und steter Gartengestaltung, konnten wir viele Wünsche unserer Heimbewohner und der Hausleitung erfüllen.
Im Jahr 2012 ging nach dem Tod eines Mitgliedes überraschend ein größerer Spendenbetrag ein, vom dem ein Quellstein gekauft und durch Eigenleistung einiger starker Männer des Fördervereins im Garten aufgestellt wurde.
Auch an den Personalkosten haben wir uns in der Vergangenheit beteiligt, aber nicht um die Diakonie finanziell zu entlasten, sondern um den Heimbewohnern eine Pflegekraft zur Seite zu stellen, die losgelöst von jeglichen Pflegediensten die Heimbewohner betreuen kann. Dies ist bis heute unser größter, gut investierter Aufwand mit ca. 14 TEuro.
Finanzierung/Mitglieder/Spenden
Zum Zeitpunkt der Gründung hatte unser Verein nur 25 Mitglieder. Durch die Aktualität der Seniorenbetreuung und aktive Werbung in der Gemeinde konnte die Mitgliederzahl bis Ende 2008 auf 204 Mitglieder gesteigert werde. Leider sind diese guten Zeiten vorbei, das Seniorenzentrum ist eingerichtet und der Alltag ist eingekehrt. Neue Mitglieder und Ehrenamtliche für unser Engagement zu werben, wird dadurch immer schwieriger. Vorwiegend aufgrund von Todesfällen sind es heute nur noch 160 Mitglieder, die den Verein durch ihren Beitrag unterstützen. Gleich verhält es sich mit den Spenden. Die Spendenbereitschaft ist nicht zuletzt aufgrund der knappen Kassen stark zurückgegangen. Ein Umstand der uns und unserer Arbeit natürlich zu schaffen macht.
Da freut es uns umso mehr, dass wir doch noch Sponsoren finden, die unser soziales und verantwortungsvolles Engagement finanziell unterstützen. Von der Volksbank-Ermstal-Alb eG Metzingen erhielten wir in den letzten Tagen aus deren Gewinnspartopf eine Spende in Höhe von 2.500 Euro. Mit diesem Betrag können wir weitere drei dringend benötigte flexible Bewegungsmelder für Sturzpatienten zur weiteren Notfallhilfe angeschafft werden.

Damit wir diese gute Arbeit auch künftig leisten können, müssen wir uns immer wieder erneut anstrengen. Viele unserer Ehrenamtlichen sind selbst Senioren bei denen der Ruhestand auch von den ehrenamtlichen Aufgaben naht, dh. auch wir müssen uns verjüngen, nach Unterstützung bei jüngeren, freiwilligen Bürgern umschauen, um sie in die seitherigen Tätigkeitsfelder, oder Beirat und Vorstand zu integrieren, um einen guten, homogenen Übergang zu schaffen. Keine leichte Aufgabe bei den schwindender Mitgliederzahlen und stetig alternden Strukturen, sowie der geringeren Bereitschaft für ehrenamtliche Tätigkeiten.
Habe Sie Lust, sich bei uns zu engagieren oder brauchen Sie Hilfe? Dann melden Sie sich bitte bei unserem Vorsitzenden Klaus-Günther Olhorn, Nonnenwasenstr. 9, 72766 Reutlingen Tel. 07127/7761.

Wir freuen uns auf Sie. Spenden sind gerne willkommen:

auf Konto bei der Volksbank-Ermstal-Alb eG
IBAN DE04 6409 1200 0061 5010 00 BIC GENODES1MTZ
Beitrittserklärung erhalten Sie im Seniorenzentrum, sowie in den örtlichen Banken

oder online unter:

http://www.seniorenzentrum-mittelstadt.de/wir-ueber-uns/downloadbereich/


Bericht: Klaus-Günther Olhorn, Stand Februar 2016

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