Sitzung 19.02.2018

Einwohnerfragestunde

Aus der Bürgerschaft wurde nach dem Stand der Dinge bei der Klingäckerstraße nachgefragt. Es wurde geantwortet, dass vor Ende 2018 keine Planung zu erwarten sei und dies innerhalb der zeitlichen Vorgaben der Verwaltung liege.

Mitteilungen

Im Rahmen der Hauptversammlung der Feuerwehr Reutlingen wurden mehrere Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Mittelstadt befördert bzw. geehrt. Namentlich genannt wurden: J. Böhringer, T. Walker, W. Knecht, G. Wurster und J. Fecht.

Von der Stadt Reutlingen wurde ein Förderpreis für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz ausgelobt. Der Preis ist insgesamt mit 10.000 € dotiert. Weitere Informationen können am Bezirksamt Mittelstadt erfragt werden.

Das Regierungspräsidium Tübingen hat Fläche entlang des Neckars gekauft und wird dort einen ökologisch wertvollen Seitenarm schaffen. Weiterhin soll der Seitenarm Aufenthaltsqualität aufweisen. Als ergänzende Information wurde gesagt, dass von Seiten des Regierungspräsidiums Stuttgart weitere Maßnahmen entlang des Verlaufs auf Mittelstädter Markung geplant seien. Der dargestellte Ideenvorschlag ist nur eine denkbare Variante. Die Detaillierung steht noch aus.

Seitenarm Neckar - mögliche Variante
Seitenarm Neckar - mögliche Variante

Mitteilungen aus nichtöffentlicher Sitzung

In nichtöffentlicher Sitzung wurde der Verkauf mehrerer im Eigentum der Stadt befindlichen Grundstücke beschlossen. Im Einzelnen sind dies das Grundstück Neckartenzlinger Straße 36, das Grundstück Lodenbergstraße 15 und die Badbrunnenstraße 11. Aktuell fehlen noch einige Bewertungen. Sobald diese vorliegen werden die Liegenschaften unter anderem im hiesigen Gemeindeboten ausgeschrieben werden.

Information zum Masterplan-Radverkehr

Für das Stadtgebiet Reutlingen wurde ein Masterplan für Radwege erarbeitet. Die Bürgerschaft ist dazu eingeladen sich an der weiteren Ausarbeitung zu beteiligen. Aus dem Gremium wurde die Forderung formuliert, dass der Radwegeplan vor dem Hintergrund sicherer Schulwege an das Bildungszentrum Nord, die Realschule Metzingen und die Schule in Pliezhausen zu detaillieren ist. Als Vorschlag wurde darum gebeten entlang der Riedericher Straße und Neckartenzlinger Straße auf der Straße ein Bereich für Fahrräder einzuzeichnen. Weiterhin wurde die Verwaltung um die Ausarbeitung einer sicheren Lösung über den Neckar gebeten. Dies kann eine Brücke oder zumindest eine Entschärfung der vorliegenden Situation sein. Die aktuelle Lösung mit der 180 Grad – Kehre ist aus Sicht der Verkehrssicherheit nicht akzeptabel. Aktuell befahren an einem sonnigen Tag 2000 – 3000 Radfahrer den Neckartalradweg an einem Tag. Aus Sicht des Gremiums ist der vorliegende Vorschlag sehr auf die Kernstadt zentriert und nicht mit der notwendigen Detaillierung ausgearbeitet. Daher besteht Nachbesserungsbedarf, wobei die Bürgerschaft hierzu eingeladen ist.

2018: Radweg-Masterplan Mittelstadt
2018: Radweg-Masterplan Mittelstadt
2018: Radweg-Masterplan Reutlingen
2018: Radweg-Masterplan Reutlingen

Vorschläge zum Radweg-Masterplan

Anfragen, Anträge, Verschiedenes

Es wurde aus dem Gremium nachgefragt wie der Stand zu dem Antrag auf Tempo 30 in der Ortsdurchfahrt ist. Es wurde gesagt, dass es hierzu nichts Neues zu berichten gebe.

Aus dem Gremium wurde beantragt den Fußweg aus der Lenzhalte zu verbessern. Anhand der Fußspuren ist erkennbar, dass die Böschung als Fußweg genutzt wird. Dies ist aus Sicht des Gremiums unsicher. Es wurde der Antrag gestellt den Weg sicher auszubauen bzw. für eine Sperrung zu sorgen. Insgesamt soll für eine nachhaltig sichere Lösung gesorgt werden.

Vorschlag für den Ausbau des Fußwegs
Vorschlag für den Ausbau des Fußwegs

Weiterhin wurde nachgefragt wie es um die Bearbeitung der bereits seit Monaten gestellten Anträge steht. Wie beispielsweise der Antrag zur Auswertung der Verkehrsmessung oder der Beschilderung des Industriegebietes. Auch hierzu wurde gesagt, dass hierzu bisher keine Rückmeldung der Verwaltung vorliege. Worauf gesagt wurde, dass es offensichtlich besser sei eine Anfrage als Bürger im Rahmen der Einwohnerfragestunde zu stellen als aus dem Gremium. Da dort dann die Chance auf eine Antwort der Verwaltung besser sei. Es wurde vom Gremium als Frage der fehlenden Wertschätzung der Verwaltung und deren Leitung gesehen, dass es auf die Anfragen und Anträge kein Feedback der Verwaltung gibt. Es wurde angekündigt, dass die Verwaltungsspitze im Rahmen einer Sitzung zeitnah dazu Stellung nehmen wird.

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